WiR-Stärkung:

Neue Mitglieder in Wählgemeinschaft und Vorstand



v.l.: Trio für WiR: Hermann Borgstädt (neuer Schriftführer), Dr. Matthias Niedzwicki, Karsten Wohlgemuth (neue Mitglieder)

Über dreißig Mitglieder und Freunde der Wählergemeinschaft „Wir in Rödinghausen“ (WiR) waren in „Brüngers Land-Wirtschaft“ zusammen gekommen, um beim gemütlichen gemeinsamen Essen und in lockerer Atmosphäre den ersten „WiR-Geburtstag“ an der Gründungsstätte zu begehen.

„Nicht zuletzt die Tatsache, dass WiR heute Abend wieder zwei neue Mitglieder in unserer Mitte begrüßen können, lässt mich unser erstes Jahr als neu gegründete Wählergemeinschaft als Erfolg sehen. Unsere Mitgliederzahl ist weiter steigend, unsere - anfänglich von manchem skeptisch bis ablehnend beäugte - kommunalpolitische Glaubwürdigkeit und Kompetenz haben WiR in diesem einen Jahr bereits überzeugend unter Beweis gestellt. WiR können fast ein wenig stolz auf die hohe positive Resonanz aus der Bevölkerung sein. Dass unser Internetauftritt unter www.wir-in-roedinghausen.de sich mit nahezu 6000 Besuchern im ersten Jahr so großer Beliebtheit erfreut hat, spricht dabei seine eigene Sprache. Das alles darf jedoch keinesfalls ein Grund dafür sein, dass WiR uns auf unseren Lorbeeren ausruhen. Vielmehr ist es Ansporn für uns, in Zukunft noch besser, aktueller, informativer, aktiver und bürgernäher zu werden“, nahm WiR-Vorsitzender Ingo Tschaschnig in seiner Begrüßung die anwesenden Mitglieder gleich wieder in die Pflicht.

Außerdem begrüßte er begleitet von lebhaftem Applaus Hermann Borgstädt als neues Mitglied im Vorstand der Wählergemeinschaft. Er war in der letzten Mitglieder- versammlung einstimmig zum neuen Schriftführer gewählt worden, nachdem Dirk von Grabe, der diesen Posten vorher innehatte, wegen starker beruflicher Inanspruchnahme um seine Ablösung gebeten hatte.

„Durch WiR gibt es in unserer Gemeinde endlich einmal neue Perspektiven und keine selbstverständlichen alten Mehrheiten mehr.“ Auf diese „ungewohnte“ Situation „stellen sich die übrigen politischen Kräfte in der Gemeinde und im Rat auf höchst unterschiedliche Weise ein“, beschrieb WiR-Fraktionsvorsitzender Friedhold Metkemeyer die gewonnenen Erfahrungen der letzten zwölf Monate. „Während die SPD ihrer verlorenen Mehrheit nachhängt und außer Abnicken der Vorschläge des Bürgermeisters – begleitet von Unsachlichkeit in der politischen Auseinandersetzung – nichts Richtungsweisendes zu bieten hat, wird die CDU sich ihrer Möglichkeiten als größte Ratsfraktion in letzter Zeit zunehmend bewusster und erprobt ihre Rolle als Opposition.“

Dabei spiele auch die FDP vor allem in der inhaltlichen Auseinandersetzung eine positive Rolle. „Die aus konstruktiver Zusammenarbeit entstehenden neuen, wechselnden und nicht mehr ‚betonierten‘ Mehrheiten schaffen für uns Möglichkeiten zu bürgernaher (Kommunal)politik, die WiR zum Wohle unserer Gemeinde effektiv nutzen und in Zukunft weiter ausbauen werden“, resümierte Metkemeyer.

Nach der Politik standen persönliche Gespräche und die jeweilige „Stärkung“ mit den Leckereien des Hauses im Mittelpunkt der „Geburtstagsfeier“ der Wählergemeinschaft.