Wählergemeinschaften streben Reform an

Initiative für neues Wahlrecht


(von links) Uwe Blomeier und Armin Kuschel (UWG Bünde), Heinrich Schäpsmeier und Michael Schmale (UWG Kirchlengern), Friedhold Metkemeyer und Ingo Tschaschnig („Wir in Rödinghausen (WiR)“

Bünde/Rödinghausen/Kirchlengern. In Rödinghausen, Kirchlengern und Bünde fiel der Startschuss für eine Volksinitiative, die ein demokratischeres Wahlrecht auch für NRW fordert. Dadurch könnten die Bürger größeren Einfluss auf die Zusammensetzung der Räte in den Städten und Kommunen nehmen als bisher, heißt es in einer Pressemitteilung, die „Wir in Rödinghausen“ und die Unabhängigen Wählergemeinschaften in Bünde und Kirchlengern zusammen verfasst haben. Die angestrebte Wahlrechtsreform sehe vor, dass die Parteien zwar das Vorschlagsrecht hätten, in welcher Reihenfolge die Kandidaten auf den Stimmzetteln ständen, aber die Wähler entscheiden, ob es bei dieser Reihenfolge bleibe. Die Wähler könnten auch Personen aus verschiedenen Parteien wählen. Ebenso könne man Kandidaten „die rote Karte“ zeigen, und eine Streichung in der Liste vornehmen. In 13 von 16 Bundesländern gibt es schon das Mehrstimmenwahlrecht.