WiR vor Ort in der Jerusalemstraße

Mit Anwohnern "Am Alten Sportplatz" im offenen Gespräch


Sonntägliche Gesprächsrunde auf der Jerusalemstraße: Erhard und Petra Kösterke (links) sowie Barbara und Günter Scheinhardt (rechts) im Gespräch mit Bärbel Rosenkötter, Gundula Priebe und Friedhold Metkemeyer, Mitglieder der WiR-Fraktion im Gemeinderat.

Rödinghausen.Am vergangenen Sonntag trafen sich Ratsmitglieder der Wählergemeinschaft „Wir in Rödinghausen“ (WiR) mit einer Reihe von Anwohnern des geplanten Baugebietes an der Jerusalemstraße in Schwenningdorf.

In einem offenen Informations- und Diskussionsgespräch legten die Anwohner noch einmal ihre Gründe für die Ablehnung der im Oktober 2006 vom Gemeinderat einstimmig beschlossenen „Aufstellung einer Satzung für den städtebaulichen Innenbereich unter Einbeziehung von Außenbereichsflächen“, das heißt die Ermöglichung einer Bebauung mit mindestens vier Einheiten, dar.

Die Anwohner aus der Jerusalemstraße, die zum großen Teil seit 40 Jahren in ihren damals von ihnen gebauten Häusern wohnen, seien vor allem darüber verärgert, dass sie erst „Wochen und Monate später“ über diese gemeindliche Planung informiert wurden und dass der Gemeinderat diese Planung „einstimmig abnickte“.

Außerdem seien nach ihrer Meinung wichtige Umweltschutzaspekte nicht genug beachtet worden. WiR - Fraktionssprecher Friedhold Metkemeyer wiederholte seine auf der Informationsveranstaltung am 7. März getroffene Aussage, dass „WiR – und ich nehme an, alle übrigen Fraktionen – von den Vorbehalten und der Ablehnung seitens der Anwohner nichts gewusst haben.“ „Hier liegen entgegengesetzte Interessen vor“, beschreibt WiR - Ratsfrau Gundula Priebe die entstandene Lage, „und beide Seiten haben gute Gründe für ihre jeweilige Position. Eine umfassendere und frühere Einbeziehung aller Betroffenen hätte dem entstandenen Unmut sicher vorgebeugt.“

„Einem Ausbau der Jerusalemstraße steht die WiR - Fraktion – vor allem nach den informativen ausführlichen Gesprächen vor Ort – ablehnend gegenüber“, fasst Friedhold Metkemeyer zusammen.